Umgebung und Sehenswürdigkeiten
Der Ultnerhof befindet sich in St. Gertraud, dem höchstgelegenen Dorf des Ultentals. Unmittelbar neben dem Hotel liegt auf einer Anhöhe eine kleines, 700 Jahre altes Kirchlein. Von seinem Turm bietet sich ein traumhafter Blick ins Tal der Falschauer, das vom Nationalpark Stilfser Joch bis nach Lana im Meraner Land reicht. In der Streusiedlung mit rund 300 Einwohnern sind noch die Traditionen der alten Kulturlandschaft wach geblieben. Am Sonnenhang liegen uralte Bauernhöfe, das Vieh weidet an den Hängen und der Alltag verläuft in gediegener Ruhe, ohne Hektik und Stress.
Auf über 1.500 Meter Höhe zeigt sich die Natur noch von ihrer ursprünglichsten Seite. Vor allem ein Naturdenkmal in der unmittelbaren Umgebung von St. Gertraud sollte unbedingt ins Programm aufgenommen werden: die berühmten „Ultner Urlärchen“. Die auf rund 2.000 Jahre geschätzten, alten Bäume haben einem Umfang von bis zu 8,20 Metern und sind stattliche 28 Meter hoch.
Die Lahnersäge, das Nationalparkhaus in St. Gertraud, bietet auch Familien viel Abwechslung und interessante Informationen über den Wald mit seinen Schutz- und Nutzfunktionen. An der restaurierten, wasserbetriebenen Säge wird das Schneiden vom Baumstamm zum Bretterholz vorgeführt, die Mühle mahlt Korn zu Mehl und die Wasserrinne im Außengelände lädt die Kleinsten zum Wassertreten ein.
Ein Besuch lohnt sich auch im kleinen Ultner Talmuseum in St. Nikolaus. Hier werden die Zeugen der Vergangenheit des Tales ausgestellt, das laut den Funden bereits rund 1.000 Jahre v. Chr. besiedelt war.
Zu empfehlen ist auch eine Wanderung auf dem Ultner Höfeweg oder dem Karrenweg. Trotz dieser Idylle und Abgeschiedenheit, auch die Stadt ist nicht weit. Meran und Bozen mit ihren Museen, Sehenswürdigkeiten und regen kulturellen Leben liegen nur knapp eine Stunde Autofahrt entfernt.















